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Alexander Straub beendet seine Karriere

Nach 15 Jahren Leistungssport beendet Stabhochspringer Alexander Straub seine Leichtathletik-Karriere. Seine größten Erfolge waren der Gewinn der Studenten-Weltmeisterschaft in Bangkok und die beiden Bronzemedaillen bei der Hallen-EM 2009 und der Hallen-WM 2010. Anschließend litt er unter zahlreichen Verletzungen.

Mit 13 Jahren begann Alexander Straub als Schüler 1996 mit dem Stabhochsprung bei der LG Filstal. In der Schüler- und Jugendzeit erreichte er viele Spitzenplätze bei nationalen Meisterschaften. 2002 qualifizierte er sich für die U20-WM in Jamaika. Dies war der Einstieg in seine internationale Karriere, die 2007 ihren vorläufigen Höhepunkt mit dem Gewinn der Studenten-Weltmeisterschaften bei der Universade in Bangkok (Thailand) erreichte.

Danach reihten sich weitere nationale und internationale Erfolge ein. 2009 gewann Alexander Straub die Bronzemedaille bei der Hallen-EM in Turin (Italien), wurde Deutscher Meister und erreichte den siebten Platz bei der Heim-WM in Berlin. 2010 gewann der 31-Jährige bei der Hallen-WM in Doha (Katar) erneut die Bronzemedaille und sorgte mit Malte Mohr (TV Wattenscheid 01), der Silber holte, für zwei deutsche Podiumsplätze im Stabhochsprung.

Danach verhinderten unzählige Verletzungen weitere Erfolge und den Anschluss an die nationale und internationale Spitze. Bis 2009 trainierte er am Olympiastützpunkt Stuttgart bei Landestrainer Ivan Macura-Böhm. Danach verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach Leverkusen und gehörte der Trainingsgruppe von Bundestrainer Jörn Elberding an. Seinem Heimatverein der LG Filstal blieb er aber treu. Alexander Straub verabschiedet sich mit einer persönlichen Bestleistung von 5,81 Meter und hält damit zusammen mit Fabian Schulze den württembergischen Rekord.

DLV-News (pm/pr)  |  15. September 2015
Bericht aus leichtathletik.de