LG Filstal holt die Medaillen in den Kreis

Die LG Filstal stellte die einzigen Vertreter aus dem Leichtathletikkreis bei den baden-württembergischen A-Jugend-Meisterschaften in Kehl. Désirée Dürmeier dekoriert sich mit Gold und Silber, Martina Schultze holt Gold und Stephan Munz Bronze. 

Désirée Dürmeier tastet sich nach langer Verletzungspause wieder an ihre Bestleistungen heran und holte bei nur drei gültigen Versuchen mit 12,16 m im Dreisprung den Meistertitel vor Diana Klukas von der TSG 1862 Weinheim, die 11,92 m erreichte. Ihre weitere Paradedisziplin ist der Speerwurf. Mit gleichmäßig starken Würfen um die 40 m legte sie die Basis für den Vizemeistertitel, den sie mit einem Wurf auf gute 42,56 m sicherte. Meisterin wurde Isabelle Janz von der LG Offenburg, dem Heimatverein der amtierenden Europarekordlerin Christina Obergföll, die mit 44,08 m Gold holte. Bronze ging an die Gerstetterin Julia Meyer von der LG Staufen mit 41,06 m.

Martina Schultze verbessert sich derzeit im Stabhochsprung von Wettkampf zu Wettkampf. Mit 3,80 m erreichte sie eine neue persönliche Bestleistung und siegte als B-Jugendliche sicher vor Ines Kaiser von der LG Welfen, die 3,60 m übersprang.

Ihr LG-Stabhochsprung-Kollege Stephan Munz plagt sich seit langer Zeit nicht nur mit einer Verletzung herum, sondern trat auch noch durch grippalen Infekt geschwächt zum Wettbewerb an. Die bevor stehenden Deutschen Meisterschaften erfordern 4,60 m als Qualifikation, die sich der Filstal-Athlet sichern wollte. Leider schaffte er in Kehl nur die Höhe von 4,40 m, gewann damit aber immer noch die Bronzemedaille. Unangefochtener Sieger wurde der aus USA zurück gekommene Nico Weiler von TUS Metzingen, der erst einstieg, als die Konkurrenz zusammen packte und mit 5,10 m sicher gewann.

Hannes Lecjaks führt im Weitsprung nach wie vor die württembergische Bestenliste an, kam aber im Meisterschafts-Wettkampf nicht an seine Weiten der letzten Wochen heran. Mit 6,69 m wurde er Vierter. Der neue Meister Patrick Rädler vom TSV Freudenstadt, der noch der B-Jugend angehört, sprang in seinem ersten Wettkampf in diesem Jahr sagenhafte 7,49 m und setzte sich damit auch in Deutschland an die Spitze.

 

Jonathan Schaible lief über 800 m in 2:01,94 Min. zwar persönliche Bestleistung, hatte damit jedoch keine Chance, sich für den Endlauf zu qualifizieren.