Alexander Straub wird Deutscher Hallen Vizemeister und fährt zur EM

Die Entscheidung beim Stabhochsprung der Männer war an Dramatik nicht zu überbieten. Mit neuer persönlicher Hallenbestleistung von 5,80 Meter wurde der Filstäler zweiter bei der Deutschen Hallenmeisterschaft und löst gleichzeitig das Ticket für die Hallen-Europameisterschaft nach Turin.

Straub begann den Wettkampf bei 5,50 Meter, die er wie auch Tim Lobinger und Dany Ecker ohne Mühe im ersten Versuch übersprang.

5,70 übersprangen dann alle drei erst im zweiten Versuch. Malte Mohr aus Leverkusen  benötigte für diese Höhe 3 Versuche So entstand die Situation, daß 3 Springer bei dieser Höhe auf Platz 1 lagen und noch 4 Springer im Wettkampf waren. Alle anderen Springer waren zu diesen Zeitpunkt nicht mehr im Rennen. Als dann Malte Mohr 5,75 Meter im ersten Versuch meisterte wurde das Zwischenergebnis auf den Kopf gestellt. Er führte damit das Feld an. Straub benötigte 2 Versuche, Ecker lies diese Höhe aus und Lobinger konnte sie nicht überspringen und schied aus. Bei 5,80 Meter scheiterte dann Malte Mohr. Alexander Straub und Danny Ecker übersprangen beide im dritten Versuch. Damit stand das Endergebnis fest! Ecker(5,80) vor Straub(5,80) und Mohr(5,75).Lobinger belegt mit 5,70 Meter den 4. Platz.

Auf die Frage, ob er sich über den Fehlversuch bei 5,75 Meter ärgern würde antwortete Straub:“Ärger tue ich mich nur darüber, daß ich nicht 5,85 Meter übersprungen haben, denn diese Höhe wäre heute drin gewesen!“.  Dies sah auch

Landestrainer Ivan Macura-Böhm , der hoch zufrieden war mit der Vorstellung von Alexander Straub. Straub fand mit zunehmender Wettkampfdauer immer besser in den Wettkampf  und steigerte sich dabei  auch technisch. Bundestrainer Jörn Elberding strahlte mit seinen Athleten um die Wette. Er konnte ein deutliche Niveausteigerung in der Paradedisziplin der Deutschen Leichtathletik verzeichnen.