Lena Urbaniak verpasst das Finale knapp

Europameisterschaften in Amsterdam

Der Kugelstoßwettbewerb der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im Amsterdam fand ohne Lena Urbaniak (LG Filstal) statt. Die 23-Jährige hatte die Qualifikation für das Finale verpasst.

Der Kugelstoßwettbewerb der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im Amsterdam, bei dem sich Weltmeisterin Christina Schwanitz (Erzgebirge) gestern mit der Siegesweite von 20,17 Meter auch den kontinentalen Titel sicherte, fand ohne Lena Urbaniak (LG Filstal) statt.

Die 23-Jährige hatte die Qualifikation für das Finale verpasst, mit ihren 16,83 Metern, die sie nach den 16,77 Metern zum Auftakt im zweiten Versuch erzielte, verpasste sie das gesetzte Ziel um drei Zentimeter. Eine Steigerung im dritten Versuch gelang nicht, das Gerät landete bei 16,64 Meter. Die Böhmenkircherin, die bei der deutschen Meisterschaft vor zwei Wochen in Kassel mit persönlicher Bestleistung von 18,02 Meter die Silbermedaille gewonnen hatte, war zutiefst enttäuscht: „Eine Erklärung habe ich noch nicht. Ich bin einfach nur megaenttäuscht und traurig. Die Sommersaison hat schon ganz schlecht angefangen. Bei den Deutschen gab es den positiven Ausrutscher nach oben und ich dachte, ich bin über den Berg und habe mich gefestigt. Keine Ahnung, warum es nicht geklappt hat. Ich habe mich gut gefühlt. Ich konnte gut trainieren und habe mich auch mental fit gefühlt. Vielleicht kann ich in ein paar Tagen nach vorne schauen und sagen: Kopf hoch, es steht noch etwas anderes an. Aber im Moment ist da einfach nur Enttäuschung.“

Lena Urbaniaks nächstes Ziel sind die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August). Die Qualifikationsweite von 17,75 Meter hat sie übertroffen, die offizielle Nominierung steht aber noch aus.

Bericht (PR)   |  8. Juli 2016 aus der Geislinger Zeitung