Falsches Währungszeichen

Selbst beim hochkarätigen Stabhochsprung-Meeting geht es nicht nur bierernst zu. Die GZ sammelt kleine Anekdoten am Rande.

Meeting-Moderator Holger Scheible ist schon wegen seiner regelmäßigen launigen Auftritte beim City-Lauf als Spaßvogel am Mikrofon geschätzt. Auch am Samstag war er stets für einen Scherz zu haben.

Als Piotr Lisek die Latte auf 5,70 Meter legen ließ, für deren Überqueren die TG eine Geldprämie ausgesetzt hatte, wollte Scheible in den Augen das Polen "schon das Dollarzeichen" bemerkt haben. Da hat er irgendwas mit der Währung verwechselt. Sein Verein hatte als Prämie 750 Euro ausgesetzt.
Auf die musste Lisek verzichten, räumte aber immerhin den vom Albwerk für 5,65 Meter ausgelobten Flachbild-TV ab. Nach dem Springen trafen sich die Athleten noch im Springer-Zelt zum Smalltalk. Einer musste mal kurz weg, ein anderer erkannte sofort den Grund. "Der Pole trägt den Fernseher weg, ist ja typisch", flachste Michel Frauen.

Der Leverkusener blickte auf einen gelungenen Wettkampf zurück, im Gegensatz zu Teamkollege Hendrik Gruber. Für den war schon nach 5,10 Metern Schluss - Außenstehenden war sofort klar warum. Wer im Trikot von Bayer 04 Leverkusen zu "Viva Colonia" anläuft, dessen Sprung muss scheitern. Gruber siehts nicht so eng wie Fußball-Fans. Für Leichtathleten besteht die Rivalität zwischen Bayer 04 und FC Kölle nicht, "wir sind doch alle Rheinländer", erklärt Gruber.

Im Gegensatz zum Vorjahr beehrte diesmal auch der Leichtathletik-Kreisvorsitzende das Meeting. Holger Scheible fragte ihn, ob er mit dem Gesehenen zufrieden sei. "Ich bin nicht zufrieden - ich bin begeistert", antwortete Uwe Seyfang schlagfertig.

Leichtathletik - Stabhochsprung-Meeting
THOMAS FRIEDRICH  |  8. September 2014
Bericht aus der Geislinger Zeitung