LG Filstäler mit guten Ergebnissen

Rechberghäuser Lauf- und Sprungmeeting

Am 29. Mai fand in Rechberghausen das 13. Internationale Lauf- und Sprungmeeting statt. Kaum war das Rechberghäuser Lauf- und Sprungmeeting in den Abendstunden des Sonntags beendet, brach das Unwetter herein.

Bis dahin konnten die 280 angereisten Sportlerinnen und Sportler bestes Wetter und ideale äußere Bedingungen genießen. "Wir hatten heute riesiges Glück", strahlte Meeting-Moderator Martin Müller, Sohn von Organisations-Chef Artur Müller und von Anfang an bei den Lauf- und Sprungwettbewerben dabei, "die Bedingungen waren bestens und die Athleten-Garde war vom Feinsten." Der langjährige Athletik-Trainer der Mannheimer Eishockey-Adler kennt die Leichtathletik-Szene wie kaum ein anderer und führte mit Wolfgang Proksch, der bei den Läufen im Ziel saß und die Akteure ankündigte, gekonnt durch das Programm.

Die Zuschauer im Sportpark Lindach hätten sich teilen müssen, wollten sie alle Highlights des Tages beobachten: Während die Stabhochspringer um die Sieger Silke Spiegelburg und Karsten Dilla um EM- und Olympia-Qualifikationen kämpften, ging es gleichzeitig am Kugelstoßring um Rekorde und persönliche Bestweiten.

Höhepunkt des bedeutendsten Rechberghäuser Sportereignisses war das Springen der Männer, das am Nachmittag die meisten Zaungäste anzog, die mit ausgezeichneten Leistungen belohnt wurden. Fast vollzählig angetreten war die Leverkusener Springergarde. Hendrik Gruber, DM-Vierter 2015 (5,75), Robin Pieper und Tim Jaeger scheiterten allerdings schon bei einer Einstiegshöhe von 4,95 m und waren ohne gültigen Versuch. Dafür glänzte Karsten Dilla, EM-Neunter von Zürich 2014 (5,73), mit der Tagesbestleistung von 5,50 Meter, der für die beste Tagesleistung mit dem Meeting-Pokal ausgezeichnet wurde. Auf den Plätzen folgten Florian Gaul vom VfL Sindelfingen (5,45) und die Leverkusener Tom Konrad (5,45) und Marvin Caspari (5,15). Lokalmatador Jakob Köhler-Baumann von der LG Filstal und Jonas Efferoth (Leverkusen) teilten sich mit 5,05 m den fünften Platz.

Der Filstäler Fabian Brummer, U18-Athlet und einer der erfolgreichsten Nachwuchsspringer in Württemberg, glänzte mit 4,25 m. Seine Vereinskollegin Sonja Hafner übersprang in der Altersklasse U 18 die Höhe von 3,25 m und holte sich damit den Sieg.

Einen sichtlich geknickten Eindruck machte hingegen Lena Urbaniak, deutsche Hallenmeisterin und Aushängeschild des Leichtathletikkreises, denn sie muss trotz eines leichten Aufwärtstrends mit 17,16 m die Quali-Suche für Rio (17,75) ein weiteres Mal verschieben, kann aber in Anbetracht ihrer Bestweite von 18 m darauf vertrauen, dass der Knoten rechtzeitig platzt.

Auszüge aus Berichten von ROLF BAYHA  |  31. Mai 2016 aus der Geislinger Zeitung